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Epidemiologie des Schlaganfalls

• Anzahl neuer Schlaganfälle in Deutschland: ca. 196.000
Personen/Jahr (Erlanger Schlaganfall-Register 2008)
• Prognosen für das Jahr 2050: ca. 300.000 Personen/Jahr
• Häufigste Ursache für Behinderung/Pflegebedürftigkeit
• Obere Extremität besitzt deutlich schlechtere Prognose als die
untere Extremität (Kwakkel 1999)
• Bei ca. 40% der Patienten bleibt die obere Extremität längerfristig
• a-funktionell, nur ca. 10% zeigen eine komplette Regeneration
(Kwakkel 2003)


Probleme’ innerhalb der Rehabilitation nach einem Schlaganfall


Schwerbetroffene Patienten mit hochgradigen Armparesen und/oder somato-sensorischen Defiziten bzw. Neglekt sprechen oftmals nicht so gut auf Therapie an und haben eine schlechtere Prognose (Kwakkel 2003) Längerfristig ist eine ausreichende Therapiefrequenz
und -intensität meist nicht gewährleistet (Brötz 2006) Insbesondere die Rehabilitation der Handfunktion bleibt
eine grosse Herausforderung (Langhorne 2009)


Evidenz der Spiegeltherapie?


Der Effekt der Spiegeltherapie, als zusätzliche

Therapiemethode, ist zur Zeit vor allem in Bezug auf die

Motorik/Funktionen der oberen Extremität nach Schlaganfall

nachgewiesen. Allerdings ist die Anzahl der untersuchten

Patienten & Qualität der Studien noch nicht ausreichend.

Die Evidenz bei Phantomschmerzen und CRPS ist noch gering

Rothgangel 2011, Thieme 2012