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Amputationen und Phantomschmerz


Insgesamt ca. 60.000 neue Amputationen pro Jahr (Heller 2004, 2005)
Bei ca. 50-75%! der Amputierten entstehen in
Folge der Amputation Phantomschmerzen
Definition Phantomschmerz (=‘De-afferenzierungsschmerz’) :
“Schmerzen in einem Körperteil, welches in Bezug auf seine Innervation vom ZNS
abgekoppelt ist z.B. nach einer Amputation, Querschnittslähmung oder Plexusläsion.”
(Cranenburg 2007)

Vermuteter Wirkmechanismus der Spiegeltherapie

Beeinflussung des Phantomschmerzes durch eine ‚Re-Reorganisation‘des Körperschemas (über eine stärkere kortikale Aktivierung der deafferenzierten Hirnareale). Giraux 2003, Lotze 2001

Andere mögliche Ursachen

Entwicklung eines „Schmerzgedächtnisses“: Zusammenhang zwischen der Dauer der Schmerzen vor der Amputation und Häufigkeit des Auftretens von Phantomschmerzen nach der Amputation.

• Ursachen im Stumpfgebiet (z.B. Neurome, schlechte Blutzirkulation, festgenähter Nerv, etc.).

Nichtmedikamentöse Therapieoptionen


• Positiver Einfluss der Häufigkeit der Prothesennutzung auf die Phantomschmerzen

• TENS

• Sensorisches Diskriminationstraining im Stumpfbereich

• Mentales Training & Lateralisationstraining

• Virtuelle Realität

• Spiegeltherapie